Dämonisierung

HANDBUCH ORIENTIERUNG: Religionen, Kirchen, Sekten, Weltanschauungen, Esoterik.In 1. Timotheus 4,1 ist vorausgesagt, dass

"in den letzten Tagen einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen".

Der Abfall von Gott wird in der offenen Anbetung Satans und seines irdischen Gesandten, des Antichristen, gipfeln (Offb 13,4). Dass 1966 in Kalifornien die erste Satanskirche offiziell gegründet werden konnte und sich der >Satanismus seither in vielen Ländern verbreitet hat, zeigt, dass die Grundlagen hierfür bereits gelegt sind. Satansmessen finden in Schulen immer mehr Anklang. Satanistische Symbole, etwa der fünfzackige Stern (>Pentagramm, Drudenfuss) und die Zahl >666 sind weit verbreitet, nicht zuletzt durch die Propaganda einflussreicher Rockgruppen, die sich dem Teufel verschrieben haben.

Freilich ist es nur eine Minderheit, die bewusst den Teufel anbetet. Man darf jedoch nicht übersehen, dass die Zahl seiner unbewussten Verehrer viel größer ist.

Denn

"Satan verstellt sich als Engel des Lichts", und "seine Diener verstellen sich als Diener der Gerechtigkeit" (2. Kor 11,14 f.).

Den "Bösen" würden nur wenige verehren, aber wenn er sich als die gute, helfende Macht tarnt, findet er Zulauf. So steckt Satan hinter dem gesamten Gebiet des Okkultismus: hinter der "schwarzen" wie hinter der "weissen Magie", hinter erzwungenen "Heilungen" ebenso wie hinter erzwungenen "Offenbarungen", hinter falschen Zeichen und Wundern ebenso wie hinter der Zauberei in New-Age- und Fantasy-Literatur.

Dabei sehen viele okkulte Praktiken zunächst harmlos aus. Die meisten Menschen schlittern aus purer Neugier hinein. Tischerücken, Glasrücken, Kartenlegen und Pendeln verzeichnen bereits unter Schülern Hochkonjunktur. Gewisse Jugendzeitschriften streuen die Saat des Bösen raffiniert getarnt aus. Fast jede Zeitung bringt das Horoskop. In Deutschland gibt es mindestens doppelt so viele steuerlich registrierte Wahrsager wie evangelische und katholische Pfarrer zusammen. Das ist eine endzeitliche Situation! Oft sind es auch faszinierende philosophische und religiöse Systeme, die Satan durch Menschen verbreiten lässt   und doch dienen diese nur dazu, das Heer der Betrogenen vom lebendigen Gott wegzuführen.

Der Kontakt mit der Finsternis, auch wenn sie sich als "Licht" tarnt, führt immer in seelische Versklavung hinein. Depressionen, Schlafstörungen, Angstzustände und Selbstmordgedanken nach okkulter Betätigung sprechen eine deutliche Sprache. Psychotherapeutische Behandlung reicht hier nicht aus. Nur einer kann den Gebundenen wirklich befreien:

Jesus Christus.

"Denn dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre" (1. Joh 3,8).

Wer sein Leben ganz Jesus ausliefert, seine okkulten Sünden bekennt und sich unter Anleitung eines erfahrenen Seelsorgers davon lossagt, der wird frei und wechselt von der Finsternis zum wahren Licht. Ja, es gilt: "Satan flieht, wenn er uns unter'm Kreuze sieht."

Lothar Gassmann


HANDBUCH ORIENTIERUNG:
Religionen, Kirchen, Sekten, Weltanschauungen , Esoterik

Urheber und Redaktion: Dr. Lothar Gassmann

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